24. März 2014

Zurück zu einem normalen Kita-Alltag

In unserer Kita Am Park kam es am vergangenen Mittwoch zu einem schrecklichen Vorfall. Eine Mutter wurde in unserer Einrichtung von ihrem ehemaligen Lebensgefährten mit einem Messer angegriffen und dabei an Kopf und Oberkörper verletzt. Dank des couragierten Einsatzes zweier Väter konnte Schlimmeres verhindert werden. Die verletzte Mutter musste dennoch im Krankenhaus behandelt werden, das Kind wurde in die Obhut der Familie mütterlicherseits gegeben. Der Täter konnte von der Polizei gefasst werden, Ermittlungen wegen versuchten Totschlags wurden aufgenommen. Zahlreiche Medien berichteten über den Vorfall.

Ein solches Ereignis kann traumatisierend auf alle unmittelbar und mittelbar Beteiligten wirken. Für die Mitarbeiter vor Ort und den Verband war es daher selbstverständlich, für die Kinder und ihre Eltern, die die Tat sehen bzw. miterleben mussten, gemeinsam mit der bezirklichen Kitaaufsicht schnellstmöglich psychologische Betreuung zu organisieren.

Des Weiteren wird ein Trauma-Screening mit dem pädagogischen Personal vorgenommen - zum Einen, um potentielle Traumatisierungssituationen abzuklären, und zum Anderen, um hinsichtlich der pädagogischen Verarbeitung im Kitaalltag die bestmögliche Unterstützung zu bieten.

Ferner wird es zeitnah eine Elternversammlung in der Kita geben, um alle Eltern bestmöglich über die ergriffenen Maßnahmen zu informieren und die sich ergebenden Fragen aus der Elternschaft aufzugreifen und zu beantworten.

Die Erzieherinnen und Erziehern vor Ort, die Einrichtungsleitung, die Abteilung Humanistische Kindertagesstätten und der Gesamtverband investieren all ihre Energie darin, mit den Kindern in unserer Einrichtung die Ereignisse bestmöglich zu verarbeiten und so schnell wie möglich zu einem normalen und unbelasteten Kitaalltag zurückkehren zu können.